Wetter: schön bis Regen / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Für den Vormittag ist noch sonniges Wetter vorhergesagt. Wir wollen uns "Workum" etwas genauer ansehen. Gestern sind wir wegen der Viehschau nur durchgefahren. Auf dem Weg dahin steht eine alte romantisch anmutende Windmühle. Die modernen Windfarmen zur Stromerzeugung schauen nicht mehr so anheimelnd aus.

"Workum" ist ein typisches Strassendorf, welches einst entlang dieser Hauptgasse entstanden ist.




Die Gartencafés bleiben heute wegen des trüben Wetters eher leer.


Auch wir suchen uns etwas Häusliches und finden ein nostalgisch gestaltetes Café mit integrierter Galerie für die Kunstwerke, die in der angegliederten Töpferei gefertigt werden.



Selbst die WCs sind mit stilvollen Keramik-Pissoirs und Waschbecken versehen.


Selbstredend wird auch der Kaffee in eigens dafür produzierten Tassen serviert.

Am späten Nachmittag regnet es sich dann ein. Wir grillen unseren Fisch wieder mal unter der Markise.
Camping in Hindeloopen (NL) (Freitag, 24.9.2010)
Wetter: heiter bis schön / Temp.: 17 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Wenn man campiert, hat man typischerweise ständig Wettersorgen, da man mehrheitlich im Freien lebt. Nach einer Kaltfront folgt in der Nacht die Warmfront, welche uns noch etwas mehr Niederschlag bringt. Das Wetter bleibt leider auch in den nächsten Tagen durchwachsen und unbeständig.
Nicht schlecht staunen wir, als trotz gegenteiliger Wetterprognosen den ganzen Tag über mehrheitlich die Sonne scheint. So können wir in Ruhe unsere kleinen Segel zusammenpacken, denn Starkwind ist für die nächste Zeit ohnehin nicht vorhergesagt.

Am Nachmittag fahren wir mit den Velos nach "Hindeloopen" um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Im Hafen ist heute nicht viel los.

Mit einem Besuch des "Pannenkoekenhus" beenden wir unseren Rundgang :-)

Windsurfen in Hindeloopen (NL) (Samstag, 25.9.2010)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 14 Grad / Wind: 4 – 6 Bf.
Als wir nach einem bezaubernden Sonnenaufgang schon am frühen Morgen den ersten Regenbogen erblicken, wird unsere Laune ziemlich gedämpft und wir erwarten einen nicht eben schönen Tag.


Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mal abgesehen von der Kälte (max. 14 Grad), entwickelt sich der heutige Tag zu einem der besten Windsurftage, seit wir hier sind. Dazu zeigt sich, wenn auch zaghaft, immer wieder die Sonne.

Der relativ konstante Nordwestwind baut eine veritable, gleichmässige Welle auf. Mit dem 5.5. m2 Segel und dem 105 Liter Lorch habe ich exakt die richtige Auswahl getroffen.



Wenn man den Windprognosen von "Windfinder" und "Windguru" trauen darf, wird dies unser letzter Starkwindsurftag sein. Die drei Stunden auf dem Wasser haben sich denn auch trotz Kälte wirklich gelohnt.



Campieren in Hindeloopen (NL) (Sonntag, 26.9.2010)
Wetter: neblig bis schön / Temp.: 14 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.
Heute Morgen ist es buchstäblich arschkalt. Lediglich 8 Grad zeigt das Thermometer an, und zudem liegt dichter Morgennebel über dem Ijsselmeer. Erst gegen Mittag löst sich der Nebel vollständig auf und macht schönstem Sonnenschein Platz. Wir unternehmen mit unserem Roller einen Ausflug nach "Makkum" und besuchen Gisela und Franz auf dem Campingplatz.
Foto des Tages: Windmühlen-Romantik

Campieren in Hindeloopen (NL) (Montag, 27.9.2010)
Wetter: regnerisch / Temp.: 15 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.
Die Sonne hält sich den ganzen Tag über hinter den Wolken versteckt und es regnet immer mal wieder. Ein richtiggehend unlustiges Wetter. So bleiben wir am besten im "Elchi" und legen einen beschaulichen "recovery and recreation day" ein, von einem Spaziergang zum "Pannenkoekenhus" mal abgesehen :-)
Foto des Tages: Sonnenuntergang Hindeloopen

Ausflug nach Bolsward (NL) (Dienstag, 28.9.2010)
Wetter: bedeckt bis regnerisch / Temp.: 14 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.
Beim Zusammenstellen einer Dia-Show unserer Australienreise stellen wir mit Schrecken fest, dass wir vermutlich über 100 schönster Fotos von unserem Traumdorf " Byron Bay" gelöscht haben. Auch auf unserer grossen "Backup-Harddisk", den "USB-Sticks" und "SD-Cards" ist nichts mehr davon zu finden. Irgendwann müssen wir diese Fotos versehentlich von der "Harddisk" unseres "Notebooks" gelöscht haben :-( Die SD-Cards haben wir seither mehrfach für neue Fotos überschrieben. Mit Datenrettungs-Software ist da kaum etwas zu machen. Wir sind vorerst ratlos.
Über Nacht, sozusagen im Traum, kommt mir dann der rettende Gedanke. Auf unserer kleinen Reise-Harddisk (120 GB) befindet sich noch ein Backup, welches ich zum Abschluss unserer Reise angefertigt hatte. Und tatsächlich, die gesuchten Daten sind in der Backup-Datei enthalten und können leicht wiederherstellt werden. Wir sind überglücklich, denn es handelt sich um wunderschöne Erinnerungsfotos unserer letzten Tage unserer Australienreise. Nun können wir die sechsteilige Dia-Show unserer halbjährigen Umrundung des einzigartigen Kontinents endlich fertigstellen. Die Reise liegt immerhin schon mehr als ein Jahr zurück und es gibt bestimmt einige Interessierte die darauf warten :-)
Am Nachmittag fahren wir mit dem Roller ins 20 km entfernte "Bolsward". Leider beginnt es unterwegs zu regnen. Das schmucke Dorf müssen wir uns ein andermal genauer ansehen. Ohne Sonne schauen die ansprechenden Gassen mit den hübschen Gebäuden doch ziemlich eintönig und fade aus.


Auch das Bijou von einem Rathaus kommt in der diesigen Witterung nicht gebührend zur Geltung.

Campieren in Hindeloopen (NL) (Mittwoch, 29.9.2010)
Wetter: schön / Temp.: 14 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Die Temperatur ist infolge der sternenklaren Nacht auf nunmehr 4 Grad gefallen. Die Wassertropfen auf unseren Segeln sind zum ersten Mal gefroren.



Heute ist unser letzter Tag in "Hindeloopen". Wir packen als erstes unser ganzes Surfzeugs zusammen. Zum Glück scheint endlich wieder mal die Sonne, so dass wir unsere Ausrüstung optimal trocknen lassen können. Gegen Mittag sind wir bereits damit fertig.
Am Nachmittag unternehmen wir zusammen mit Michael eine Radtour von "Hindeloopen" via "Molkwerum", "Koudum", "Galamadammen" um den "De Morra See" und weiter über "Hemelum", "Warns" und "Molkwerum" wieder zurück nach "Hindeloopen".

Auf mannigfaltig angelegten Radwegen fahren wir entlang der Kanäle und Seen durch die wunderschöne Landschaft.




Es ist eine herrliche Abschlussfahrt unseres vierwöchigen Urlaubs am "Ijsselmeer". Unsere Erwartungen wurden vor allem wettermässig nicht ganz erfüllt. Aber auch die Windverhältnisse liessen diesmal leider zu ziemlich wünschen übrig.

Wie üblich essen wir am letzten Abend unseres Aufenthalts auswärts. Dies ist zu dieser Zeit in "Hindeloopen" gar nicht so einfach, denn die meisten Restaurants haben ihre Tore schon geschlossen. Auch unsere angepeilte Pizzeria scheint in den Winterschlaf gefallen zu sein.

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