Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 17 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Die Fahrt nach Holland, ins Land der Kanäle, Brücken und Zugbrücken verläuft problemlos.


Bereits am frühen Nachmittag treffen wir in "Hindeloopen" am "Ijsselmeer" ein. Der "Campingplatz Schuilenburg" ist nur sehr schwach belegt, so dass wir praktisch freie Platzwahl haben. Wir plazieren uns gleich via-à-vis von unseren Freunden, die schon seit zwei Wochen hier sind. Wir haben uns schnell eingerichtet und Roller, Fahrräder sowie alle Surfbretter in Rekordzeit abgeladen. Schliesslich sind wir ein eingespieltes Team :-)

Abendessen gibt's heute auswärts. Wir fahren mit dem Roller nach "Koudum" und verbringen zusammen mit unseren Freunden einen netten Abend. Wir haben die letzten drei Nächte wegen des regen Flugverkehrs am Düsseldorfer Flughafen nicht allzu gut geschlafen und freuen uns riesig auf eine ungestörte Nachtruhe :-)
Radtour nach Stavoren (NL) (Freitag, 3.9.2010)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 18 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Wir nutzen den schönen Tag für eine Radtour zu Viert von "Hindeloopen" via "Stavoren", "Laaxum" bis nach "Mirns".


Der Blick auf dem Damm zurück auf "Hindeloopen" zeigt deutlich, dass der Kirchturm gegenüber dem horizontalen "Ijsselmeer" wirklich schief steht.

Das Dorf "Stavoren" besteht vorwiegend aus Häfen und Kanälen. Jeder Holländer hat nicht nur ein Auto, sondern mindestens auch ein Schiff :-)



Wir fahren weiter bis nach "Mirns", wo ein Restaurant mit Terrasse zum Verweilen einlädt.

Wir geniessen die schöne Aussicht aufs "Ijsselmeer".

Durch einen romantischen Waldweg radeln wir weiter nach "Koudum".


Die Radwege sind wir überall in Holland vorbildlich ausgebaut. Es gibt kaum eine Strasse, die nicht parallel dazu über einen solchen verfügt.

Die mit Schmetterlingen geschmückte Strasse in "Koudum" kennen wir schon vom letzten Mal.


Nach mehr als drei Stunden Fahrt sind wir wieder zurück in "Hindeloopen".


"Hindeloopen" ist ein "Bijou" von einem Dorf. Die meisten Häuser (Villen) haben Wasseranstoss und schauen sehr gepflegt aus.



Auf dem Damm fahren wir zum Campingplatz zurück. Der Campingplatz liegt vor dem grossen Schutzwall und ist nur durch einen kleinen Damm vom "Ijsselmeer" her geschützt.

Es war eine wunderschöne Radtour und das Wetter hat wieder mal mitgespielt.
Ausflug nach Makkum (NL) (Samstag, 4.9.2010)
Wetter: schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Vom Wind her ist heute nicht viel zu erwarten. Wir nutzen das schöne Herbstwetter und fahren mit unserem Roller ins ca. 20 km entfernte "Makkum". Beim "Makkum-Beach" liegt ein riesiger Campingplatz, den wir uns ansehen wollen. Die relativ neuen Gebäulichkeiten direkt am Sandstrand von "Makkum" beherbergen drei Restaurants/Cafés sowie einen Surfshop. Dieser ist allerdings nur für solche mit prall gefülltem Geldbeutel zu empfehlen. Er verkauft die Surfartikel zu einem horrenden, de facto überhöhten Preisen.


Im Restaurant/Café "Badhus" machen wir erstmal Halt und geniessen die Aussicht auf das "Ijsselmeer" bei einem Café.

Dann schauen wir uns den Campingplatz mit dem vorgelagerten wunderschönen Sandstrand an.

Zum Windsurfen ist diese Bucht mit dem sandigen Untergrund noch besser geeignet, als unserer in "Hindeloopen".

Auch die Infrastruktur von "Makkum" scheint umfangreicher zu sein. Sogar ein grosser Camping-Shop hat sich hier niedergelassen.

Bevor wir wieder zurückfahren, besuchen wir auf dem Campingplatz Gisela und Franz, Bekannte, die wir in "La Manga" kennen gelernt haben. Es gibt viel zu erzählen und die Zeit vergeht im Nu.
Campieren in Hindeloopen (NL) (Sonntag, 5.9.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 – 3 Bf.
Der Wind reicht heute nur knapp zum Windsurfen, jedoch auch nur dann, wenn man genügend grosses Material besitzt.

Wir surfen mittlerweile kaum mehr unter 3 bis 4 Bf. und haben deshalb in den letzten Jahren massiv abgespeckt. Unser grösstes Surfzeugs besteht aus dem 7.2 m2 "Hellcut" von "Neil Pryde" bzw. dem 120 Liter "Windglider" von "Lorch".
Selbst Segelschiffe müssen heute grosse Segel setzen, um noch genügend Fahrt zu machen.

Oder man kann mit dem Paddel ein wenig nachhelfen :-)

Wir entschliessen uns zu einem Ausflug ins nahe Dorf "Hindeloopen".

Der idyllische Ort für Romantiker hat uns schon immer begeistert. Die meisten Häuser sind zusätzlich über Kanäle verbunden, die von kunstvollen Holzbrücken überspannt werden.



Unser Ziel ist das "Pannenkoeken-Restaurant", wo wir uns auf der prachtvollen Terrasse niederlassen. Wir geniessen den wunderschönen Ausblick auf den anliegenden Kanal und natürlich die feinen "Pannenkoeken" (Pfannkuchen), von denen sie hier einige Dutzend Varianten zur Auswahl anbieten.


Unser Verdauungsspaziergang führt uns zum Hafen, welcher heute, weil Sonntag ist, aus allen Nähten platzt. Hier stimmt das Klischee: Jeder Holländer, der etwas auf sich gibt, besitzt nebst Fahrrad, Auto mit Wohnwagen zusätzlich ein Boot, auch wenn es nur ein kleines ist :-)


Dieser Teil von "Hindeloopen" zieht besonders viele Touristen an.




Auf dem Campingplatz zurück, geniessen wir noch etwas die herbstliche, wärmende Mittagssonne. In den nächsten Tagen soll wieder ein Tiefdruckgebiet über uns hinwegziehen. Nebst Starkwind wird es leider wieder ein wenig Regen geben. Mal sehen…

Windsurfen in Hindeloopen (NL) (Montag, 6.9.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 4 – 6 Bf.
Wir stehen heute beizeiten auf, denn wir wollen diesen wolkenlosen Tag gänzlich auskosten. Da für die nächsten zwei Tage Regen vorhergesagt ist, fahren wir nach einer Joggingrunde und dem Frühstück zunächst mit dem Roller nach "Workum", um unsere Ess- und Trinkvorräte aufzustocken.
Schon am Morgen bläst ein kräftiger Wind aus östlicher Richtung, der um elf Uhr satte 4 bis 5, in Böen 6 Bf. erreicht. Mit dem 6.0 m2 und dem 105 "Lorch" bin ich gut unterwegs.

Anitas 5.4 m2 Segel geht leider gleich nach den ersten kräftigen Böen kaputt. Die Segelfolie ist an diversen Stellen infolge Altersschwäche gerissen. Wir haben zum Glück schon im "Gargano" für Ersatz gesorgt, weil wir bereits dort die ersten Risse flicken mussten.




Da der Wind schräg ablandig weht, bleibt er den ganzen Tag über unbeständig und böig. Das hält Tricksurfer nicht davon ab, ihre Manöver zu üben.

Noch als wir am Strand den Sonnenuntergang geniessen, sind immer noch einzelne Windsurfer zu sehen, die den letzten Wind auskosten.


Sicherheitshalber binden wir unsere Segel und Surfbretter vorsorglich fest, denn bereits für die Nacht werden Windstärken bis 8 Bf. vorhergesagt.
Campieren in Hindeloopen (NL) (Dienstag, 7.9.2010)
Wetter: Regen / Temp.: 14 Grad / Wind: 4 – 6 Bf.
Ein verregneter Tag liegt vor uns. Die Wetterprognosen sind nicht eben berauschend. Auch morgen soll das Regenwetter noch anhalten. Aus diesem Grunde bleiben auch die Temperaturen verhalten und bewegen sich lediglich um die 15 Grad. Wir nehmen es gelassen, denn wir hatten seit wir von "Rügen" weggefahren sind, immerhin eine Woche sonniges Wetter. So legen wir eben einen Lese-, Computer-, Fernsehtag ein :-)
Campieren in Hindeloopen (NL) (Mittwoch, 8.9.2010)
Wetter: regnerisch bis sonnig / Temp.: 18 Grad / Wind: 5 – 6 Bf.
Tja, was soll man dazu sagen. Ein weiterer verregneter Tag zieht ins Land, was für uns bedeutet, dass wir einen weiteren Tag im "Elchi" verbringen, obwohl ein kräftiger Wind bläst. Lesestoff haben wir ja genug und das Internet ist unendlich weit ;-)
Am späteren Nachmittag hört es dann auf zu regnen und es wird richtig sonnig. Mehrere Windsurfer kosten den konstanten Wind noch aus und surfen bis zum Sonnenuntergang.




Abendessen gibt's heute unter dem Moto: "man gönnt sich ja sonst nichts", in der einzigen Pizzeria in "Hindeloopen", im Restaurant "Oost Achterom".

Das Lokal hat ein ganz spezielles Ambiente.

Die delikat zubereitete Suppe und Pizzas schmecken uns ausgezeichnet.

Ein Spaziergang entlang des Deiches zum Campingplatz zurück rundet den Tag ab.

Der Kirchturm scheint nicht nur schief zu sein; er ist es :-)


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