Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Ein weiterer Traumtag am "Mar Menor" liegt vor uns. Unter dem knallblauen Himmel radeln wir entlang der Küste auf die Halbinsel "La Manga" und geniessen die milden Herbsttemperaturen.


Einige nutzen das noch relativ warme Wasser zum Baden im Mittelmeer.


Andere geniessen einfach nur die immer noch kräftige Sonne.

Ein Café-Halt auf unserer zweistündigen Velotour darf natürlich nicht fehlen :-) Um diese Jahreszeit haben längst nicht mehr alle Restaurants und Cafés geöffnet.

Dennoch ist die Konkurrenz gross. Umso erstaunlicher, wenn man sich nicht um die wenigen Gäste kümmert. Bei diesem Restaurant haben wir jedenfalls kein Glück.

Nach 10 Minuten Warten fahren wir zur nächsten einladenden Terrassenbar, wo wir sofort bedient werden.

Die Aussicht auf das tiefblaue "Mar Menor" ist herrlich.


Wir freuen uns schon auf morgen, wenn es endlich wieder mal Surfwind geben soll :-)
Camping in La Manga (E) (Donnerstag, 21.10.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Entgegen der optimistischen Prognosen von "Windfinder" und "Windguru" bleibt der Surfwind heute leider aus. Erst ab Sonntagnachmittag können wir wieder mit Starkwind rechnen. So wenig Wind, wie dieses Jahr, hatten wir noch nie. Immerhin verwöhnt uns der Herbst mit andauernd schönem Wetter.
Foto des Tages: Windsurfen für Frühaufsteher

Camping in La Manga (E) (Freitag, 22.10.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Foto des Tages: Fischen am "Mar Menor"

Camping in La Manga (E) (Samstag, 23.10.2010)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 Bf.
Foto des Tages: Vollmond über dem "Mar Menor"

Windsurfen in La Manga (E) (Sonntag, 24.10.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 0 bis 5 Bf.
Nicht nur schönes Wetter macht den heutigen Tag zu einem Spitzentag. Für Nachmittag ist endlich wieder mal Starkwind vorhergesagt und diesmal behalten "Windguru" und "Windfinder" recht. Den wunderschönen Morgen verbringen wir auf dem Sonntagsmarkt in "Cabo de Palos".


Der Markt ist, wie immer, gut besucht. Wie üblich, treffen wir auch viele Gäste vom Campingplatz.


Die allen längst vertraute indianische Folkloregruppe spielt ihre schnulzigen Stücke.

Am Nachmittag um halb drei Uhr dreht sich unsere Windfahne plötzlich von Osten auf Norden und flattert nervös im Wind. Wir eilen mit grossen Schritten an den Strand und sind keineswegs die Ersten. Die Surfer hier auf dem Campingplatz haben mittlerweile alle Windentzugserscheinungen und wollen den angekündigten Wind keinesfalls verpassen. Um es kurz zu machen, um drei Uhr sind wir auf dem Wasser und gleiten zusammen mit noch ein paar Dutzend Gleichgesinnten locker über das fast spiegelglatte "Mar Menor".



Wir hätten auch mehr als drei Stunden surfen können, aber die Tage sind schon merklich kürzer und wir möchten noch bei Tageslicht Abendessen :-) Es war wieder einmal ein toller Windsurftag. Die südliche Strömung beschert uns eine warme Nacht. Das Thermometer zeigt um zehn Uhr Abends immer noch 20 Grad an.
Camping in La Manga (E) (Montag, 25.10.2010)
Wetter: schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 4 bis 1 Bf.
Trotz mässigem Nordwestwind messen wir am frühen Morgen bereits 18.5 Grad Lufttemperatur. Die Wetter- und Windprognosen sagen für heute eine Winddrehung von Nordwest auf Nordost voraus. Leider ist der Wind gegen Mittag abnehmend und wir sind für einmal zu spät dran. Zusammen mit ein paar anderen windhungrigen Surfern stehen wir mit unserem Surfzeugs etwas entgeistert am Strand und beobachten, wie die wenigen Frühaufsteher zurücktümpeln.
Auch am Nachmittag warten wir vergeblich auf surfbaren Wind. Die momentane Wettersituation ist offensichtlich nicht einfach zu deuten. Wir geniessen das "Dolce far niente".
Foto des Tages: Sonnenuntergang über "La Manga"


Wanderung nach Calblanque (E) (Dienstag, 26.10.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 4 bis 1 Bf.
Heute ist ein weiterer Bilderbuchtag. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Roller nach "Cala Reona", am westlichen Ende von "Cabo de Palos". Von dort aus führt ein Felspfad entlang der zerklüfteten Mittelmeerküste bis in die Bucht von "Calblanque".

Morgens ist dieser Wanderpfad besonders gut zu begehen, weil die Sonne, die direkt auf diese östlichen Hanglagen scheint, noch nicht so heiss vom Himmel brennt.

Immer wieder geniessen wir die tolle Aussicht auf "Cabo de Palos" mit dem markanten Leuchtturm.


Die Küste besteht aus schiefrigem bröckligem Gestein, so dass solides Schuhwerk anzuraten ist.

Unter anderem gilt es ein paar wenige enge Felspfade zu überwinden, die jedoch mit Handseilen gesichert sind.


Vom Aussichtspunkt kurz vor "Calblanque" hat man einen wunderbaren Überblick auf diese abwechslungsreiche Küstenlinie mit dem charakteristischen Wasserberg (Cabezo de la Fuente) rechts im Hintergrund.


Eine optimale Fernsicht und dazu der dunkelblaue Himmel unterstützen den bezaubernden Eindruck dieser wilden Landschaft.

An diesem Punkt machen wir kehrt und gehen denselben Weg wieder zurück zur "Cala Reona".

Kleine Radtour und Windsurfen (E) (Mittwoch, 27.10.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 bis 3 Bf.
Wir nutzen den schönen Tag und unternehmen eine Fahrradtour via "Los Belones", "Llano del Beal" über einen kleinen Pass hinunter durch das Golfgelände von "La Manga" nach "Los Belones" und schliesslich wieder zurück zum Campingplatz. Das windlose eher kühle Wetter (nur 22 Grad) ist dafür prädestiniert.

Die höchste Erhebung unserer Radtour liegt auf 250 m Höhe über dem Meeresspiegel. Der Aufstieg besteht im oberen Bereich aus Naturstrasse und ist teilweise ganz schön steil.

Nach ca. einer Stunde haben wir die Passhöhe erreicht und können die Aussicht geniessen.


Hinunter geht's bis zur Passstrasse, die von "Portman" nach "Los Belones" führt.

Tief unter uns liegt die verlassende Bucht von "Portman".

Den Downhill bis "Los Belones" schaffen wir mit leichtem Rückenwind in Rekordzeit.
Um drei Uhr kommt dann noch Hektik auf. Ganz unerwartet baut sich aus südöstlicher Richtung ein Wind auf, der viele Windsurfer an den Strand lockt. Da gibt es kein Halten mehr; auch wir hasten mit dem Surfwägelchen an den Strand und wassern unsere Surfbretter. Doch unsere Mühe ist vergebens. Eine Stunde lang gondeln wir auf dem "Mar Menor" herum auf der Suche nach Gleitwind. Ausser für ein paar hundert Meter Gleiten reicht es heute nur für mühsames Stehsurfen :-(


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