Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad
Nach einem kurzen Tankstopp an der Ausfahrt "Lugano Süd" verlassen wir die Schweiz in Richtung Italien. Unser heutiges Etappenziel "Fano" liegt etwa auf halber Strecke bis zum "Gargano", unserem momentanen Endziel. Vor "Milano" geraten wir in einen kleinen Stau wegen einer Baustelle. Anschliessend können wir bis "Fano" zügig durchfahren. Die Natur in der "Po-Ebene" ist bereits etwas weiter fortgeschritten, als im Tessin.

In "Fano" steuern wir mit Hilfe unseres Navis direkt den kleinen Stellplatz an der "Viale John F. Kennedy" an. Strom gibt es hier keinen, so dass wir auf unsere Gasreserven angewiesen sind.

Nachdem wir unseren "Elchi" plaziert haben, spazieren wir in die Innenstadt, die nur fünf Gehminuten entfernt liegt. Die alte Stadtmauer ist an dieser Stelle unterbrochen, aber ansonsten noch gut erhalten.

Durch die Hauptladenstrasse bummeln wir bis ins Zentrum und biegen dort nach rechts ab um uns das intakte Stadttor auf der Westseite anzusehen.

Eigentlich liegen hier gleich zwei Tore hintereinander.

Typisch italienisch mutet uns der neue Turm einer alten Kirche an, welcher mit diversen Mobile-Antennen bestückt ist. Hier erkennt man, wo in Italien mittlerweile die Prioritäten liegen ;-)

Wenn man vom Stadttor geradeaus weiter läuft, gelangt man nach einer Viertelstunde an die Hafenpromenade der Stadt. Einen Kiesstrand hätten wir hier nicht vermutet. Weiter nördlich soll es jedoch noch Sandstrand geben, erklärt uns ein Campingnachbar.


Inmitten von Wohnhäusern entdecken wir noch ein Stück altrömisches Gemäuer.

Leider finden wir kein Restaurant, welches schon um sechs Uhr geöffnet hätte. Halb acht Uhr ist uns zu spät, und so gibt's halt Rösti mit Spiegeleiern in unserem "Elchi" zubereitet.
Fano – Gargano (I) (Freitag, 16.4.2010)
Wetter: bewölkt bis Regen / Temp.: 12 Grad
Wir stehen beizeiten auf, denn wir wollen noch vor der Mittagsruhezeit auf dem "Campingplatz Centro Vacanze Oriente" ankommen. Leider entwickelt sich das Wetter nicht nach unseren Wünschen. Je weiter wir nach Süden vorankommen, um so schlechter wird es. Als es dann noch zu Regnen anfängt verschlechtert sich unsere ursprüngliche gute Stimmung zusehends. Daran können auch die Blumen am Strassenrand und die ungewöhnlich grüne Landschaft nichts ändern.

Die Fahrt verläuft in unserer Richtung ansonsten problemlos.

Je näher wir jedoch dem "Gargano" kommen, um so stärker wird der Regen. So haben wir die Anfahrt zu unserem Hauptferienziel der letzten 16 Jahre nicht vorgestellt :-(


Bereits um halb zwei Uhr fahren wir durch das Tor des Campingplatzes. "Michaela", die deutsch sprechende Rezeptionistin, empfängt uns freudenstrahlend. Doch unsere Freude währt nicht lange. Am angrenzenden Wasserkanal werden vom Staat umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt.


"Eigentlich sollten diese Ende März bereits abgeschlossen sein", meint Michaela, aber die Uhren ticken hier in Süditalien nicht allzu schnell und so wird noch bis Pfingsten gebuddelt werden, vom Lärm der Baumaschinen nicht zu reden.

Drei Parzellentiefen sind fürs Campen gesperrt und unser favorisierter Platz ist leider auch dabei.

Es gibt bei der Grösse unseres Reisemobils nicht allzu viele Alternativplätze. Ausserdem sollten auch unsere Freunde mit ihrem gegen neun Meter langen "Concorde" noch Platz finden. Wir stellen unseren "Elchi" vorerst längs an eine der Parzellen, welche mit einem roten Band als gesperrt gekennzeichnet sind.

Wir sehen im Moment keine andere Möglichkeit, denn auf die extra für grosse Reisemobile neu erstellten Plätze entlang des Strandzauns wollen wir uns wegen des sandigen noch weichen Untergrundes nicht stellen. Schon letztes Jahr mussten dort eingesunkene Fahrzeuge mit dem Traktor herausgezogen werden! Mit etwas gemischten Gefühlen stehen wir fast alleine auf dem Campingplatz und sehen etwas ratlos in die Zukunft für unseren zweimonatigen Surfurlaub am Gargano.
Wir entschliessen uns, das Abendessen beim "Ristorante Diomedee" auf einem Nachbar-Campingplatz zu geniessen. Doch als wir vor dem unbeleuchteten Lokal stehen, wird uns klar, dass hier noch alles geschlossen ist. Enttäuscht kehren wir zum Campingplatz zurück. Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als heute selbst zu kochen. Wir sind nicht gerade bester Laune.
Aber es kommt noch schlimmer. Wir entdecken auf unserem Campingplatz eine grosse Parzelle mit tollem Wiesenvorplatz und Meeressicht unweit des Südtores zum Strand. Sofort holen wir unseren "Elchi" und versuchen auf den Platz einzuparken. Dies hätten wir lieber nicht tun sollen. Beim Einfahren erwischen wir mit dem ausschwenkenden Heckträger die Strassenlaterne, die mit Knirschen (sie ist aus Carbonfasern gefertigt) das Zeitliche segnet.


Nebenbei verbiegen wir gleich noch unsere Heckleuchtenleiste und erhalten einen unschönen Kratzer in der Kunststoffverkleidung am Heck. Unsere Stimmung ist nun endgültig auf dem Nullpunkt angelangt :-(( Der erste Tag im Gargano war alles andere als erfolgreich. Wir überlegen uns schon, ob wir wieder abreisen sollen. Aber vielleicht sieht die Welt morgen wieder positiver aus.
Camping im Gargano (I) (Samstag, 17.4.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 17 Grad / Wind: 4 bis 5 Bf.
Als wir um halb sieben Uhr erwachen, steht die Sonne schon weit über dem Horizont. Wir haben einigermassen gut geschlafen. Auf dem Campingplatz ist es noch absolut ruhig. Es sind zurzeit lediglich vier Parzellen belegt. Nach dem Frühstück melden wir an der Rezeption zunächst den angerichteten Schaden an der Strassenlaterne. "Michaela" meint, dies sei kein grosses Problem und die schickt gleich jemand vorbei, der die defekte Carbonstange auswechselt.

Glücklicherweise werden für die Laternen auf dem Campingplatz keine Stangen aus Eisen, sondern nur solche aus Carbon verwendet, ansonst wäre der Schaden an unserem Reisemobil um einiges grösser gewesen. Die Farbkratzer können wir unschwer rauspolieren und die verbogene Heckleuchtenleiste lässt sich wieder gerade biegen. Und das Beste daran, der Campingplatz übernimmt die Unkosten für die Reparatur der Laterne, eine wirklich generöse Geste. Allmählich steigt unsere Stimmung wieder an :-)
Zunächst fahren wir mit unserem Roller zum Einkaufen nach "Vieste". Die beiden Supermärkte direkt an unserer Uferstrasse sind noch geschlossen. Zudem legen wir uns einen USB-Stick von "Vodafone" für den Internetzugriff zu. Auf dem Campingplatz ist leider immer noch kein WLAN verfügbar.
Internetzugriff mit USB-Stick von "Vodafone"
Im "Hi-Fi Center Mancuso" im Zentrum von "Vieste" erhalten wir für EUR 69.00 einen geeigneten UMTS PrePaid-USB-Stick inkl. EUR 25.00 Startguthaben für 150 Stunden pro Monat, d. h. 5 Stunden pro Tag (Package: Internet Large PrePaid). Dies sollte eigentlich genügen :-) Der Internetzugriff ausserhalb dieses PrePaid-Packages kostet EUR 5.00 pro Tag limitiert bei maximal 500 MB Datentransfer. Für das Datenvolumen über dieser Limite verlangt "Vodafone" EUR 1.00 pro 10 MB. Realistischerweise muss man dazu festhalten, dass diese Limite pro Tag kaum jemand erreichen wird.
Ein Monat wird ab Datum der Aktivierung gerechnet. Aufladbar ist der USB-Stick in jedem Vodafone-Shop. Wir haben vorsorglich zusätzliche EUR 10.00 draufladen lassen, falls wir unabsichtlich über den Monat hinaus gelangen, ohne das Monats-Angebot erneut aktivieren können. Das PrePaid-Guthaben kann mit einem "Vodafone-Account" jederzeit im Internet abgefragt werden (190 Fai da te = Mach es selbst). Dieser Account muss erst durch eine Registrierung via Internet bestellt werden. Die Bestätigung der Registrierung geschieht parallel auf zwei Kommunikationskanälen (via SMS auf Vodafone-PC-Tool und via persönliches EMail).
Inzwischen hat der Wind aus nördlicher Richtung mächtig zugelegt. Wir zählen gegen 10 Surfer und Kiter, die sich den unverhofften Wind auskosten. Das Wasser ist allerdings noch sehr kalt. Nach Schätzung der Akteure soll es gerade mal 15 Grad warm sein.


Wir sind heute noch nicht dabei, denn zunächst müssen wir uns auf unserer Parzelle häuslich einrichten. Der Direktor des Campingplatzes hat uns erlaubt auf der dritten Parzellenreihe zu campieren. Erst warten wir aber noch die Ankunft von unseren Freunden mit ihrem riesigen Reisemobil ab, um eine optimale Lösung für beide zu finden. Sie sollten heute oder morgen eintreffen. Am Nachmittag steigt das Thermometer immerhin auf 17 Grad. Nur der Wind trennt uns vom T-Shirt-Wetter.

Vorbei an den neuen Strandduschen spazieren wir noch etwas dem Strand entlang.

Das Ende des Kanals bis ins Meer fehlt zurzeit noch. Ob dieser bis Pfingsten fertig gestellt sein wird, steht noch in den Sternen. Angesichts dieser Bilder der Baustelle können wir nicht so recht daran glauben.


Viele Campingplätze, Restaurants und Cafés sind noch geschlossen. "Umbramare" ist einer der wenigen, wo Campingplatz und Restaurant geöffnet sind. Wegen des herrschenden Windes trinken wir den Cappuccino in der Café-Bar und beobachten derweil die "Kiter".

Camping im Gargano (I) (Sonntag, 18.4.2010)
Wetter: schön bis Regen / Temp.: 18 Grad / Wind: 0 bis 1 Bf.
Gemäss Wetterprognose soll sich das schöne Wetter heute Morgen noch halten, dann folgt eine weitere Regenfront, die über ganz Mittelitalien hinwegzieht. Auch heute werden wir von der Sonne, die bereits kräftig durchs Alkovenfenster scheint, geweckt. Einer ersten "Nordic Walking Runde" am Strand steht nichts im Wege.
Nach dem Frühstück nehmen wir erstmal unsere Surfbretter vom Dach. Unser Surfwägelchen aus Spanien haben wir extra mitgenommen, um unsere Bretter platzsparender deponieren zu können.

Ansonsten lassen wir es ruhig angehen und geniessen die sonntägliche Ruhe, denn an den Werktagen wird hier wegen der Bauarbeiten der Teufel los sein. Das Thermometer erreicht heute, weil nur wenig Wind vorhanden ist, immerhin die 18 Gradmarke.

Am Nachmittag treffen unsere Freunde ein. Nach einer herzlichen Begrüssung besprechen wir zunächst die Plazierung unserer Reisemobile. Viele Alternativen gibt es zurzeit nicht. Sie übernehmen unseren bisherigen Platz und wir verschieben unseren "Elchi" wegen der Bauabsperrung auf die Nachbarparzelle, wo wir normalerweise stehen.

Sie haben Anitas Geburtstagsgeschenk mitgebracht. Sie freut sich schon lange auf den neuen 120 Liter "Lorch". Nun nimmt sie das wunderschöne Brett freudenstrahlend entgegen. Es war eine gute Entscheidung, dass wir den relativ angleitschwachen Flow 115 Liter endlich ersetzt haben. Immerhin hat sie den "Mistral Flow Custom 284" zehn Jahre lang gefahren. Wir sind gerade fertig mit dem Montieren der Fussschlaufen, als es leider leicht zu regnen anfängt. Wir packen schnell alles zusammen und verkriechen uns im "Elchi".

Camping im Gargano (I) (Montag, 19.4.2010)
Wetter: Regen bis schön / Temp.: 17 Grad / Wind: 4 bis 5 Bf.
Die ganze Nacht hindurch regnet es leicht. Erst am Morgen hellt sich der Himmel allmählich auf und es wird richtig schön. Wegen des auffrischenden Windes fühlen sich die 17 Grad Lufttemperatur jedoch ziemlich kalt an, so dass sich die meisten Windsurfer erst am Nachmittag aufs Wasser begeben.


Wir haben keine Eile. Irgendwie ist es uns noch zu kalt zum Surfen, denn bei lediglich 15 Grad Wassertemperatur muss man sich warm anziehen. Wir bauen zunächst in Ruhe unsere Segel auf und hoffen auf morgen, wo "Windguru" und "Windfinder" für den ganzen Tag satte 5 Bf. und dazu strahlend schönes Wetter vorhersagen. Mal sehen... Die Abendstimmung verheisst jedenfalls für die nächsten Tage eine gediegene Schönwetterlage.


Windsurfen im Gargano (I) (Dienstag, 20.4.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 4 - 5 Bf.
Ein wunderschöner Tag im "Gargano" erwacht. Heute gibt es Sonne pur und typischen "Gargano" Surfwind. Noch ruht die Bucht in morgendlicher Stille auf die Dinge, die da kommen sollen.

Ein paar Biker fahren dem Strand entlang und kämpfen gegen den zunehmenden Westwind.

Der neu erstellte Palmenstrand für Campinggäste entlang des Zaunes ist noch gähnend leer.

Dann gegen zehn Uhr testen die ersten Windsurfer den Wind. Wir messen bereits 4 Bf. aus West bis Nordwest.

Das Wasser ist wärmer, als von einem Surfer gestern geschätzt. Nach unseren Schätzungen scheint es doch eher ca. 18 Grad warm zu sein. Um ein Uhr messen wir dazu 19 Grad Lufttemperatur. Das reicht nun auch für uns. Der Wind weht jetzt mit 5 Bf., so dass ich das 6.0 m2 Segel und den 105 Liter "Lorch" nehmen kann. Anita meint, dass sie heute doch lieber noch eine Pause machen möchte. Das Gute daran, wir erhalten wieder ein paar nette Surffotos von mir ;-)



Draussen baut sich eine schöne Welle auf und der Wind kommt beinahe seitlich dazu, so dass Sprünge fast automatisch passieren (leider haben wir kein Foto davon).

Zur Feier des Tages gehen wir heute Abend auswärts essen. Das Restaurant auf dem Campingplatz "Umbramare" hat glücklicherweise bereits geöffnet, denken wir. Als wir jedoch vor dem Eingang stehen, erklärt uns der Besitzer, dass das Lokal erst ab nächsten Donnerstag offiziell die Saison eröffnet. Da ist guter Rat teuer. Wir entschliessen uns kurzerhand mit dem Roller nach "Vieste" zu fahren.
Und wir haben es nicht bereut. Das "Ristorante del porto", wo wir vor zwei Jahren schon einmal ausgezeichnet gegessen haben, ist geöffnet. Das Lokal hoch über dem Hafen gelegen mit herrlicher Aussicht auf denselben, ist gut besucht. Heute Abend findet ein Fussballspiel zwischen "FC Internazionale Milano" und "FC Barcelona" statt. Wir sind beileibe nicht die einzigen Gäste und es herrscht eine bomben Stimmung. Wir fühlen uns wie in einer grossen italienischen Familie. Etwas Schöneres konnte uns nicht passieren. Wir fühlen uns pudelwohl und geniessen unsere Pizzas :-)

Ausflug nach Vico del Gargano (I) (Mittwoch, 21.4.2010)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 Bf.
Ein beinahe windloser Tag liegt vor uns. Dazu sind 22 Grad Lufttemperatur vorhergesagt. Wir beginnen den schönen Tag mit einer Joggingrunde entlang des Sandstrandes. Nach dem "Tai Qi" und den "5 Tibetern" gibt's seit langem wieder Frühstück im Freien. Anschliessend wechseln wir noch unsere Parzelle. Auf der bisherigen war alles voller Ameisenhaufen, von einer Föhre hat andauernd Harz auf unseren "Elchi" getropft und auf unserem Vorplatz war ein unebener Sandhaufen. Ausserdem hatten wir mit dem vollständigen Ausfahren unserer Sonnenmarkise Probleme, weil vom Gärtner just an unserer Parzellengrenze ein neues Tannenbäumchen gesetzt worden war.
Nun stehen wir zwar etwas weiter weg vom Ufer, was aber zurzeit wegen des fehlenden Windschutzes (infolge Bauarbeiten) kein Nachteil darstellt. Zudem ist die neue Parzelle etwas länger, wir erhalten mehr Morgensonne zum Frühstück und mehr Schatten um die Mittagszeit, wenn es am Wärmsten ist, alles Pluspunkte, die uns den Platzwechsel erleichtern.


Da heute kaum Wind zu erwarten ist ("Windguru" und "Windfinder" sind sich da einig), satteln wir unsere Roller und fahren durch den Nationalpark "Foresta Umbra" hinauf zum "Vico del Gargano", dem Hauptort dieser einzigartigen Gegend. Hauptziel ist die ebenso aussergewöhnliche "Pasticceria Gelateria Pizzicato" mit ihrer riesengrossen Auswahl an leckeren Süssigkeiten.


Udo und Edeltraud mit ihrem Hund "Gani" sind auch dabei. Er ist an diese ungewöhnliche Transportart gewöhnt, obwohl er bei dieser kurvenreichen und holperigen Strecke oft hin- und hergeworfen wird.


Nach einem Cappuccino mit Patisserie fahren wir zum ersten Mal über eine steile Nebenstrasse hinunter zur Nordküstenstrasse. Udo fährt voraus, weil er die Strecke bereits kennt.

Der Küstenstrasse folgend fahren wir zurück zum Campingplatz.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Kommentar(e) zum Reisetagebuch-Eintrag von Anita und Heinz