(Samstag, 5.2.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 18 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf.
Trudel und Willi haben uns mit ihrem PKW zu einem Tagesausflug zum "Parque Natural Sierra Espuña" eingeladen. Wir fahren schon früh um neun Uhr los. Der Park liegt etwa 35 km südwestlich der Hauptstadt "Murcia". Die höchste Erhebung liegt auf 1583 m.ü.M. und bietet eine grandiose Aussicht.
Zunächst fahren wir via "Totana" zur "Ermita de Santa Eulalia", einem Wallfahrtsort mit einer sehenswerten Kirche. Bei einem schmucken Kreisverkehr machen wir den ersten kurzen Halt.


Der Wallfahrtorts liegt auf einem Bergsattel. Die Kirche mit der dahinterliegenden Gartenanlage ist wunderschön in die Landschaft eingebettet.




Im Innern ist die Kirche ein wahres Prunkstück mit vielen Malereien und einer kunstvollen Holzdecke.




Auch die Orgel ist sehenswert.


Zum Wallfahrtort gehört ein Kreuzweg Jesus mit zwölf Stationen.


Die Aussicht auf die Ebenen "Murcias" bei den vielen von Plastik eingehüllten Plantagen und den rauchenden Abfallbrennhaufen ist Geschmacksache bzw. Geruchsache ;-)


Schon von ferne sehen wir uns nächstes Ziel das wehrhafte Dorf "Aledo" mit dem alles überragenden Burgturm.


Das Dorf befindet sich auf einem Felssporn der auf drei Seiten steil abfällt.


Wir spazieren durch das typisch spanische Dorf bis zur Kirche mit dem alles überragenden Burgturm.



Selbstverständlich besteigen wir den Burgturm, um die prächtige Aussicht zu geniessen.


Unser nächstes Ziel, der "Monte Espuña" liegt zum Greifen nahe vor uns.

Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und beginnen mit der Auffahrt auf den " Parque Natural Sierra Espuña". Durch Kakteen und Mandelbäume fahren wir zunächst bis an den Fuss des Parks.





Bevor wir den Anstieg in Angriff nehmen machen wir beim einzigen Restaurant an der Strasse einen kurzen Lunchhalt.


Mit gestärktem Magen fahren wir weiter, unser Ziel immer von unseren Augen.



Wir befinden uns mittlerweile mitten im Nadelwald und können das weite Land von "Murcia" überblicken.



Im blauen Dunst der Ferne erblicken wir ein uns noch unbekanntes Dorf, erbaut auf einer Erhebung.


Felsformationen türmen sich vor uns auf. Die Strasse windet sich elegant um den "Monte Espuña".

Wir befinden uns inzwischen auf ca. 1400 Metern Höhe und fahren durch die ersten Schneefelder.



Die Baumgrenze liegt mittlerweile unter uns. Es gibt nur noch spärliche Büsche und dazwischen das robuste Spinifexgras.


Oberhalb erblicken wir die militärischen Radaranlagen.


Und dann endlich haben wir die Bergspitze erreicht.


Leider ist die Fernsicht heute nicht die Beste. Die Landschaft um uns liegt im blauen Dunst.



Als Rückweg wählen wir die Strasse über das romantische Dorf "El Berro". Eingebettet in duftende Mandel- und Aprikosenbäume geniesst man von heimeligen "Finkas" aus die tolle Aussicht ins Tal.





Wildschweine haben wir unterwegs leider nicht getroffen, dagegen Ziegenherden.




Die Tiere sind äusserst neugierig und überhaupt nicht kamerascheu.



Wir unternehmen einen Abstecher ins "Outback" und verfahren uns prompt in der von Bodenerosion gezeichneten Mondlandschaft.




Durch Zitronenplantagen fahren wir den gleichen Weg wieder zurück ;-) Zum Glück hat es schon lange nicht mehr geregnet, so dass der Untergrund hart geworden ist und wir ohne Allradantrieb auf die Hauptstrasse zurückfinden.


Noch ein letzter Blick auf die Mondlandschaft und wir sind alsbald wieder auf der Talsohle angelangt.



Nach dem Dorf "Alhama de Murcia" folgen wir der Autobahn nach "Cartagena" in Richtung "La Manga" und treten den Heimweg an. Der Ausflug mit Trudel und Willi war ein tolles Erlebnis mit faszinierenden, interessanten Landschaften.
Erwähnenswert wäre noch die für uns etwas betrübliche Gegebenheit, dass am Nachmittag in der Piratenbucht ein surfwürdiger Wind mit 3 bis 5 Bf. aus Süden geweht hat. Leider haben wir diesen tollen Wind verpasst, da weder Windguru, noch Windfinder für den heutigen Tag einen solchen vorhergesagt hatten. Wir warten immerhin schon über eine Woche auf Surfwind.
Windsurfen am Mar Menor (E) (Sonntag, 6.2.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 16 Grad / Wind: 2 bis 3 Bf.
Auch heute gibt's ein wenig Surfwind, aber eben nur ein wenig :-) Voller Erwartung gehen wir mit unseren Surfbrettern um drei Uhr aufs Wasser. Doch leider flaut der Wind schon nach eineinhalb Stunden ab, und alle Surfer steuern wieder das Land an.
Foto des Tages: Windsurfen in der Piratenbucht

Camping am Mar Menor (E) (Montag, 7.2.2011)
Wetter: schön / Temp.: 15 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Fotos des Tages: Unser Roller brennt in der frühmorgendlichen Sonne


Camping am Mar Menor (E) (Dienstag, 8.2.2011)
Wetter: schön / Temp.: 14 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Foto des Tages:
Der Frühling hat am "Mar Menor" bereits Einzug gehalten

Camping am Mar Menor (E) (Mittwoch, 9.2.2011)
Wetter: schön / Temp.: 15 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf.
Bodennebel ist am "Mar Menor" ein seltenes Phänomen. Doch heute Morgen können wir die Boote im kleinen Hafen vor dem Campingplatz kaum noch erkennen.

Die ersten Sonnenstrahlen durchdringen die morgendliche Nebelsuppe nur mit Mühe.



Wir fahren mit unserem Roller wieder mal zum Shopping Center nördlich von "Cartagena".

Bei der Rückfahrt bläst uns ein straffer Gegenwind entgegen. Doch die Vorfreude auf Surfwind ist vergebens. Als wir uns am Strand umsehen, ist einzig "Major Tom" beim Aufriggen und alle andern schauen lediglich interessiert zu.


Der Wind aus südöstlicher Richtung ist zu schwach. Da trinken wir lieber auf der Strandterrasse einen Cappuccino :-)

Die Plätze sind heute gut belegt, da die "Line Dance Gruppe" eifrig am Üben ist und zugleich im "Mirador Lokal" der "Hobby Market" stattfindet.

Camping am Mar Menor (E) (Donnerstag, 10.2.2011)
Wetter: schön / Temp.: 16 Grad / Wind: 1 Bf. (O)
Ein beschaulicher Tag ohne besondere Vorkommnisse liegt vor uns. Bei unserem Spaziergang entlang der Küste zum "Mar de Cristal" treffen wir auf vielfältige Vorboten des nahenden Frühlings, wie beispielsweise diesen blühenden Thymian.



Aber auch andere Pflanzen recken sich nach der wärmenden Sonne.



Am Ende der Piratenbucht auf exponierter Stelle steht eine markante Finka mit toller Aussicht aufs "Mar Menor" und "La Manga", die wir beim Windsurfen immer im Blickfeld haben und uns daran ausrichten können.


Nach einem kurzen Lunch im "Café Arena" geht's wieder zurück auf den Campingplatz.
Ausflug zum Hafen Tomás Maestre (E) (Freitag, 11.2.2011)
Wetter: schön / Temp.: 16 Grad / Wind: 1 bis 3 Bf. (SO)
Auf der Halbinsel "La Manga" vor der Zugbrücke liegt der eindrucksvolle Jachthafen "Tomás Maestre".
ZurVergrösserung bitte auf Foto klicken

Ein schiffbarer Kanal verbindet hier das "Mar Menor" mit dem Mittelmeer. Das stattliche Eingangstor lässt bereits vermuten, dass dahinter doch einige Millionen an Bootswerten verborgen liegen.


Wir sind zum ersten Mal an diesem Hafen und staunen über dessen Grösse.



Wir spazieren vorbei an vielen Restaurants bis an den Kanal, wo wir die Zugbrücke diesmal von der anderen Seite erblicken.



Im Jachtclubgebäude befindet sich ebenfalls ein hübsches Terrassenrestaurant, in ähnlichem Stil erbaut, wie das "Restaurant/Café Paquebote".

Die Fähre nach "Santiago de la Ribera" (links im Bild) überquert von diesem Hafen aus das "Mar Menor".

Ein paar "Tapas" mit Café nehmen wir selbstverständlich in unserem favorisierten "Restaurant/Café Paquebote" ein :-)


Als wir zum Campingplatz zurückkommen, weht aus südöstlicher Richtung ein surfwürdiger Wind über die Piratenbucht. Winfried und Tom sind schon auf dem Wasser. Ich versuche ebenfalls mein Glück und haste mit meinem grossen Surfmaterial an den Strand. Leider ist die Windrichtung nicht eben ideal, weil diverse vorgelagerte Hügel den Durchzug des Südostwindes erschweren. Nach einer halben Stunde gebe ich ernüchtert auf. Gleitwind aus Südwesten werden wir voraussichtlich erst am Sonntagnachmittag erhalten.
Eine leckere Pizza, auf unserem Kugelgrill gebacken und dazu einen "Insalata Caprese", haben wir uns gleichwohl verdient ;-)


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